DSCN0182Wir (Also das sind Karen Schulz und Frank Langer, seit fünf Jahren bei der Bergischen VHS Dozenten von ganzem Herzen. Wir gestalten gemeinsam Pilz- und Kräuterwanderung mit anschließendem Kochen und Genießen in der Küche der Bergischen VHS in Solingen) haben uns für dieses Jahr etwas ganz besonderes ausgedacht: 

 

Ein Tag im Wald

Wir werden gemeinsam und achtsam die Wälder am Fuße von Schloß Burg erkunden.

Die Kräuter links und rechts des Weges, die Bäume, Sträucher und auch Pilze, deren Nutzen, Entwicklung und Zusammenleben im Laufe der (Erd-) Geschichte.... all das werden wir Euch erzählen und zeigen....

...und versuchen gemeinsam der Frage auf den Grund zu gehen „Warum fühlen wir uns im Wald so wohl?“ 

Klebriger Hörnling im Moos

 

 

 

Mit nackten Füßen auf einem himmlisch weichen Moosbeet wandeln,  

 

 


  

 

das kühle Bächlein sprudelt um unsere Knöchel...Bächlein im Wald

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

wie fühlt es sich an einen Baum zu umarmen..... Wildkräuter schmecken.... Atemübungen in der Waldluft, kleine Meditationen mit der Natur.... mit allen Sinnen wollen wir die Natur genießen.

Als Abschluss werden wir einen kleinen Snack zusammen einnehmen, vegetarisch und möglichst saisonal gestaltet.

Bitte ca. fünf Stunden einplanen, sowie einen Energieausgleich von 50 Euro pro Person.  

Wir haben für jede Jahreszeit an folgenden Samstagen einen Termin angesetzt: 17.04., 14.08., 23.10. und 18.12.2021.

Erste Wildkräuterpesto - die Kräutersaison kann losgehen

Brlauch Allium ursinum20180311Die letzten warmen Tage lassen das Grün so langsam wieder auftauen und wachsen. Besonders eilig, so scheint es, hat es der Bärlauch (Allium ursinum). Einige wenige Blätter lunzten ja schon vor der Kälte Anfang Februar aus der Erde hervor. Den Frost haben sie erstaunlicherweise gut überstanden und nun wachsen sie zügig, fast wie an der Schnur gezogen aus der Erde heraus und strecken ihre länglichen, saftig grün glänzenden Blätter gen Himmel. An geschützten Stellen wird sicher schon die ein oder andere Knospe zu erkennen sein. In meinem Garten jedoch noch nicht. Für eine erste Pestoernte mit anderen Kräutern sollte es reichen.

Das Judasohr

Judasohr (Auricularia auricula-judae)

Mittlerweile sammle ich es auch. Mein Behältnis mit getrockneten Exemplaren ist bereits halb gefüllt. Sicher hat es jeder Spaziergänger schon ein mal gesehen, oder der ein oder andere Restaurantgänger (mit Vorliebe für asiatische Restaurants) sogar schon verspeist. Dieser Pilz ist gerade in der kalten Jahreszeit (wohl weil die Blätter an den Ästen des Hollerbusches fehlen) am Stamm oder den Ästen des Holunderstrauches gut zu entdecken. Gefühlt an jedem siebten bis zehnten Holunderstrauch befinden sich ein oder mehrere dieser bizarren Pilzfruchtkörper.

Schloß Burg: Der Heilkräutergarten zieht um

Der Heilkräutergarten im Innenhof von Schloß Burg kann aufgrund der Umbauarbeiten dort nicht mehr bleiben. Er soll gleich neben dem Bürstenmacherhaus und dem Aufgang von den Parkplätzen dahinter neu entstehen. Da die Arbeiten dafür erst im Juni beginnen können, entsteht neben dem Reiterdenkmal provisorisch ein kleiner Heilkräutergarten.

Kapuzinerkresse

Dieses Jahr durfte ich ein besonderes Kraut etwas näher kennenlernen. Die Kapuzinerkresse hatte ich zwar seit Jahren mal hier, mal dort im Beet im Garten, aber noch nie so üppig wie 2017. Im neu angelegten Keyholebeet pflanzte ich Kürbisse an, in der Hoffnung davon reichlich ernten zu können. Schnecken und Mäuse verhinderten dies.
Bild Kapuzinerkresse im Keyholebeet
Statt dessen erfüllte ein Kapuzinerkressenmeer dieses neu geschaffene Beet in einer

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